Botulinumtoxin – häufig unter dem Markennamen Botox bekannt – gehört zu den etablierten Verfahren der ästhetischen Dermatologie zur Behandlung mimischer Falten.

Durch die gezielte Reduktion der Aktivität bestimmter Gesichtsmuskeln können dynamische Falten geglättet und ein entspannteres, frischeres Erscheinungsbild erreicht werden.

Dabei geht es nicht darum, das Gesicht möglichst faltenfrei oder ausdruckslos zu machen. Ziel einer individuell geplanten Behandlung ist vielmehr ein natürliches Ergebnis, bei dem die persönliche Mimik und Ausstrahlung erhalten bleiben.

Dr. med. Elisabeth Zott ist Fachärztin für Dermatologie und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der ästhetischen Medizin und der Behandlung mit Botulinumtoxin.


Was ist Botox?

Botox ist der umgangssprachlich häufig verwendete Begriff für Botulinumtoxin.

Botulinumtoxin ist ein Wirkstoff, der die Übertragung von Nervenimpulsen auf bestimmte Muskeln vorübergehend reduziert.

Dadurch kann die Aktivität ausgewählter Muskeln gezielt abgeschwächt werden.

In der ästhetischen Dermatologie wird dieser Effekt genutzt, um bestimmte mimische Falten zu reduzieren.

Die Wirkung ist vorübergehend und lässt im Laufe der Zeit wieder nach.


Welche Falten können mit Botox behandelt werden?

Botulinumtoxin eignet sich insbesondere für Falten, die durch wiederholte Muskelbewegungen entstehen.

Dazu können beispielsweise gehören:

  • Zornesfalten zwischen den Augenbrauen
  • Stirnfalten
  • Krähenfüße beziehungsweise Lachfalten an den äußeren Augenwinkeln
  • bestimmte Falten im Bereich der Nasenwurzel
  • ausgewählte Falten im unteren Gesichtsbereich

Welche Regionen behandelt werden können, hängt von der individuellen Anatomie und Mimik ab.

Nicht jede Falte ist für eine Behandlung mit Botulinumtoxin geeignet.


Botox für die Stirn

Bei der Bewegung der Stirnmuskulatur können sich horizontale Stirnfalten bilden.

Durch eine gezielte Behandlung kann die Aktivität des entsprechenden Muskels reduziert werden.

Dabei ist eine sorgfältige Dosierung besonders wichtig.

Eine vollständige Ausschaltung der Stirnmuskulatur ist nicht das Ziel einer natürlichen Behandlung.


Botox gegen Zornesfalten

Die sogenannten Zornesfalten entstehen häufig durch die Aktivität der Muskeln zwischen den Augenbrauen.

Sie können dem Gesicht einen angespannten oder strengen Ausdruck verleihen.

Durch eine gezielte Behandlung dieser Muskulatur kann der Gesichtsausdruck entspannter wirken.

Dabei soll die natürliche Mimik möglichst erhalten bleiben.


Botox gegen Krähenfüße

Krähenfüße entstehen durch die Aktivität der Muskulatur rund um die Augen, insbesondere beim Lachen und bei anderen Gesichtsausdrücken.

Eine gezielte Behandlung kann die Faltenbildung an den äußeren Augenwinkeln reduzieren.

Dabei sollte die individuelle Mimik berücksichtigt werden.

Gerade im Bereich der Augen ist eine zurückhaltende und präzise Dosierung wichtig.


Botox im Gesicht

Eine ästhetische Botox-Behandlung sollte niemals nach einem starren Schema erfolgen.

Jedes Gesicht besitzt eine eigene Anatomie und eine individuelle Mimik.

Deshalb werden vor einer Behandlung unter anderem:

  • Gesichtsanatomie
  • Muskelaktivität
  • Hautqualität
  • Faltenverteilung
  • individuelle Mimik
  • gewünschtes Ergebnis

berücksichtigt.

Ziel ist eine Behandlung, die sich harmonisch in das Gesicht einfügt.


Natürliches Ergebnis statt „eingefrorener“ Mimik

Eine häufige Sorge vor einer Botox-Behandlung ist, danach unnatürlich oder ausdruckslos auszusehen.

Eine individuell abgestimmte Behandlung kann darauf ausgerichtet werden, die Muskelaktivität gezielt zu reduzieren, ohne die gesamte Mimik auszuschalten.

Das Ergebnis soll nicht darin bestehen, sämtliche Bewegungen des Gesichts zu verhindern.

Ein natürliches Gesicht darf sich bewegen, lachen und Emotionen zeigen.


Botox zur Prävention von Falten

Botulinumtoxin kann nicht nur zur Behandlung bereits ausgeprägter mimischer Falten eingesetzt werden.

Durch die Reduktion wiederholter Muskelbewegungen kann auch die weitere Ausprägung bestimmter dynamischer Falten beeinflusst werden.

Ob eine vorbeugende Behandlung sinnvoll ist, hängt vom Alter, der individuellen Mimik und dem Hautzustand ab.

Eine Behandlung sollte immer individuell begründet sein.


Botox oder Hyaluronsäure?

Botulinumtoxin und Hyaluronsäure-Filler haben unterschiedliche Wirkprinzipien.

Botulinumtoxin reduziert gezielt die Aktivität bestimmter Muskeln und eignet sich deshalb insbesondere für mimische Falten.

Hyaluronsäure kann dagegen Volumen ergänzen, Konturen verändern und bestimmte statische Falten oder Volumenverluste behandeln.

Je nach Ausgangssituation kann das eine oder das andere Verfahren sinnvoll sein.

In manchen Fällen kann auch eine Kombination beider Methoden infrage kommen.

[Link: Hyaluronsäure]


Botox oder Polynukleotide?

Polynukleotide verfolgen einen anderen Behandlungsansatz.

Während Botulinumtoxin gezielt auf die Muskelaktivität wirkt, zielen Polynukleotide stärker auf die Verbesserung der Hautqualität und Regeneration.

Beide Verfahren können deshalb unterschiedliche Ziele erfüllen.

[Link: Polynukleotide]


Botox oder RF-Microneedling?

RF-Microneedling wird insbesondere zur Verbesserung von Hautstruktur, Hautfestigkeit und bestimmten Narben eingesetzt.

Botulinumtoxin behandelt dagegen die Muskelaktivität und damit bestimmte mimische Falten.

Die Verfahren sind deshalb nicht direkt austauschbar.

[Link: RF-Microneedling]


Botox Masseter

Botulinumtoxin kann nicht nur zur Behandlung von Gesichtsfalten eingesetzt werden.

Bei bestimmten Patienten kann die gezielte Behandlung des Masseter-Muskels sinnvoll sein.

Der Masseter ist ein kräftiger Kaumuskel im Bereich des Unterkiefers.

Durch eine gezielte Reduktion seiner Aktivität kann bei geeigneter Indikation eine Veränderung der unteren Gesichtskontur erreicht werden.

Die Behandlung des Masseters ist ein eigenes Behandlungskonzept und wird deshalb auf einer separaten Seite ausführlicher beschrieben.

[Link: Botox Masseter]


Wie läuft eine Botox-Behandlung ab?

1. Persönliche Beratung

Vor jeder Behandlung werden Ihre Wünsche und das gewünschte Ergebnis besprochen.

2. Analyse von Gesicht und Mimik

Die Gesichtsanatomie und die Aktivität der relevanten Muskeln werden beurteilt.

Dabei wird auch betrachtet, wie sich die Muskulatur bei verschiedenen Gesichtsausdrücken bewegt.

3. Individuelle Behandlung

Botulinumtoxin wird mit sehr feinen Nadeln gezielt in ausgewählte Muskeln injiziert.

Die Menge und die Injektionspunkte werden individuell festgelegt.

4. Nach der Behandlung

Nach der Behandlung können Sie die Praxis in der Regel wieder verlassen.

Sie erhalten individuelle Hinweise für die Zeit nach der Behandlung.


Wie lange dauert eine Botox-Behandlung?

Die eigentliche Behandlung nimmt meist nur wenige Minuten in Anspruch.

Die genaue Dauer hängt davon ab, wie viele Regionen behandelt werden.

Für eine ästhetische Behandlung sollte jedoch ausreichend Zeit für die vorherige Beratung und Analyse eingeplant werden.


Ist Botox schmerzhaft?

Die Injektion erfolgt mit sehr feinen Nadeln.

Dabei kann ein kurzes Stechen oder Brennen wahrgenommen werden.

Die Behandlung wird von den meisten Patienten gut toleriert.


Wann wirkt Botox?

Die Wirkung von Botulinumtoxin tritt nicht unmittelbar nach der Injektion vollständig ein.

Die Muskelaktivität nimmt im Verlauf der folgenden Tage zunehmend ab.

Das endgültige Behandlungsergebnis sollte deshalb erst nach einer gewissen Zeit beurteilt werden.


Wie lange hält Botox?

Die Wirkung von Botulinumtoxin ist vorübergehend.

Wie lange sie anhält, hängt unter anderem von:

  • behandelter Region
  • individueller Muskelaktivität
  • verwendeter Dosierung
  • Stoffwechsel
  • persönlicher Reaktion

ab.

Mit der Zeit nimmt die Muskelaktivität wieder zu und die Behandlung kann bei Bedarf erneut durchgeführt werden.


Was passiert, wenn die Wirkung nachlässt?

Wenn die Wirkung nachlässt, kehrt die Muskelaktivität schrittweise zurück.

Die behandelten Falten können dadurch wieder stärker sichtbar werden.

Eine erneute Behandlung kann grundsätzlich möglich sein, sollte jedoch individuell geplant werden.


Wie sieht man nach einer Botox-Behandlung aus?

Botulinumtoxin wird mit sehr feinen Nadeln injiziert.

An den Einstichstellen können vorübergehend kleine Rötungen oder Schwellungen auftreten. Gelegentlich können auch kleine Blutergüsse entstehen.

Diese Reaktionen sind in der Regel vorübergehend.


Kann ich nach Botox sofort wieder arbeiten?

Da es sich um einen ambulanten Eingriff handelt, können viele Patienten anschließend ihren normalen Tagesablauf fortsetzen.

Ob unmittelbar danach ein gesellschaftlicher Termin sinnvoll ist, hängt von der individuellen Reaktion und den behandelten Regionen ab.

Die persönlichen Empfehlungen für die Zeit nach der Behandlung werden im Rahmen der Beratung besprochen.


Botox bei Dr. Elisabeth Zott

Dr. med. Elisabeth Zott ist Fachärztin für Dermatologie und ästhetische Medizin.

Bei einer Botox-Behandlung kommt es nicht allein auf die verwendete Menge an.

Entscheidend sind vielmehr:

  • genaue Kenntnis der Gesichtsanatomie
  • Beurteilung der individuellen Muskelaktivität
  • präzise Injektionstechnik
  • Erfahrung mit unterschiedlichen Gesichtstypen
  • ein klares Verständnis für natürliche Proportionen

Dr. Elisabeth Zott beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der ästhetischen Behandlung mit Botulinumtoxin.

Ihr Anspruch ist eine Behandlung, bei der das Gesicht entspannt und frisch, aber weiterhin individuell und natürlich wirkt.


Häufige Fragen zu Botox

Was ist Botox?

Botox ist ein Markenname für Botulinumtoxin. Der Wirkstoff kann die Aktivität bestimmter Muskeln vorübergehend reduzieren und wird unter anderem zur Behandlung mimischer Falten eingesetzt.

Welche Falten kann Botox behandeln?

Insbesondere dynamische Falten wie Zornesfalten, Stirnfalten und Krähenfüße können für eine Behandlung geeignet sein.

Wirkt Botox sofort?

Nein. Die Wirkung entwickelt sich schrittweise in den Tagen nach der Behandlung.

Wie lange hält Botox?

Die Wirkung ist vorübergehend. Die Dauer kann individuell unterschiedlich sein.

Kann ich nach Botox noch lachen?

Ja. Ziel einer natürlichen Behandlung ist nicht die vollständige Ausschaltung der Gesichtsmimik.

Macht Botox das Gesicht starr?

Eine individuell abgestimmte Behandlung soll gerade ein unnatürlich starres Erscheinungsbild vermeiden.

Kann Botox mit Hyaluronsäure kombiniert werden?

Ja, je nach Ausgangsbefund können unterschiedliche Verfahren miteinander kombiniert werden.

Kann Botox einen Hautüberschuss behandeln?

Nein. Botulinumtoxin reduziert Muskelaktivität und behandelt keinen ausgeprägten Hautüberschuss.

Kann Botox das Gesicht verschmälern?

In bestimmten Fällen kann die Behandlung des Masseter-Muskels die untere Gesichtskontur verändern.

[Link: Botox Masseter]


Botox in München

Sie interessieren sich für eine natürliche Behandlung mimischer Falten mit Botulinumtoxin?

In der Privatpraxis Meine Haut München nimmt sich Dr. med. Elisabeth Zott Zeit für eine individuelle Analyse Ihrer Gesichtsanatomie und Mimik.

Gemeinsam wird besprochen, welche Behandlung sinnvoll ist und welches Ergebnis realistisch erreicht werden kann.

Vereinbaren Sie gerne einen persönlichen Beratungstermin.

[Link: Dermatologische Sprechstunde]

[Link: Botox Masseter]

[Link: Hyaluronsäure]

[Link: Polynukleotide]

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Elisabeth Zott
Fachärztin für Dermatologie und Ästhetische Medizin

 

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