Warzen sind gutartige Hautveränderungen, die durch bestimmte Viren aus der Gruppe der humanen Papillomviren (HPV) verursacht werden. Sie können an unterschiedlichen Körperstellen auftreten und sich in Aussehen und Größe deutlich unterscheiden.
Viele Warzen sind harmlos und können sich mit der Zeit von selbst zurückbilden. Sie können jedoch hartnäckig sein, sich ausbreiten, andere Menschen anstecken oder durch ihre Lage Schmerzen und Beschwerden verursachen.
In der Privatpraxis Meine Haut München beurteilt Dr. med. Elisabeth Zott Warzen und andere hautfarbene oder verhornte Hautveränderungen und bespricht mit Ihnen, ob eine Behandlung sinnvoll ist und welche Methode dafür infrage kommt.
Was sind Warzen?
Warzen sind meist gutartige Veränderungen der Haut oder Schleimhaut, die durch eine Infektion mit bestimmten HPV-Typen entstehen.
Die Viren können über direkten Hautkontakt oder über gemeinsam benutzte Gegenstände und Oberflächen übertragen werden. Kleine Verletzungen der Haut können das Eindringen der Viren begünstigen.
Nach einer Infektion müssen nicht sofort sichtbare Veränderungen entstehen. Warzen können sich erst nach längerer Zeit entwickeln.
Welche Warzen gibt es?
Warzen können unterschiedlich aussehen und an verschiedenen Körperstellen auftreten.
Gewöhnliche Warzen
Gewöhnliche Warzen, auch Vulgärwarzen genannt, treten häufig an Händen und Fingern auf. Sie sind meist rau und verhornend und können einzeln oder in Gruppen vorkommen.
Dornwarzen
Dornwarzen entstehen bevorzugt an den Fußsohlen. Durch den Druck beim Gehen können sie nach innen wachsen und dadurch schmerzhaft werden.
Typisch können kleine dunkle Punkte innerhalb der verhornenden Hautveränderung sein. Dabei handelt es sich häufig um kleine Blutgefäße.
Flachwarzen
Flachwarzen sind meist kleiner und weniger erhaben als gewöhnliche Warzen. Sie können insbesondere im Gesicht oder an den Händen auftreten und kommen häufiger bei Kindern und Jugendlichen vor.
Dellwarzen
Dellwarzen unterscheiden sich von klassischen Warzen. Sie werden durch Molluscum-contagiosum-Viren verursacht und zeigen sich typischerweise als kleine, hautfarbene bis rötliche Knötchen mit einer charakteristischen zentralen Delle.
Sind Warzen ansteckend?
Ja. Virale Warzen können durch direkten Kontakt übertragen werden.
Eine Übertragung ist auch über gemeinsam genutzte Gegenstände oder Oberflächen möglich. Besonders in Schwimmbädern, Umkleidekabinen oder anderen feuchten Gemeinschaftsbereichen kann das Risiko einer Übertragung erhöht sein.
Bei vorhandenen Warzen sollte deshalb möglichst vermieden werden, die betroffenen Hautstellen unnötig zu manipulieren oder aufzukratzen.
Auch das gemeinsame Benutzen von Handtüchern, Nagelpflegeinstrumenten oder anderen persönlichen Gegenständen sollte vermieden werden.
Wann sollte eine Warze behandelt werden?
Nicht jede Warze muss behandelt werden.
Eine Behandlung kann sinnvoll sein, wenn:
- die Warze Schmerzen verursacht,
- sie beim Gehen oder bei alltäglichen Tätigkeiten stört,
- sie sich vergrößert oder ausbreitet,
- immer wieder neue Warzen entstehen,
- sie kosmetisch als störend empfunden wird,
- sie sich an einer Stelle befindet, an der sie ständig gereizt wird,
- oder unklar ist, ob es sich tatsächlich um eine Warze handelt.
Gerade bei einer ungewöhnlichen oder neu entstandenen Hautveränderung sollte zunächst geklärt werden, ob es sich tatsächlich um eine Warze handelt.
Wie werden Warzen behandelt?
Welche Behandlung geeignet ist, hängt unter anderem von der Art der Warze, ihrer Größe, ihrer Lage und ihrer bisherigen Entwicklung ab.
Mögliche Behandlungsverfahren können – abhängig vom individuellen Befund – beispielsweise sein:
- lokale keratolytische Behandlung
- Vereisung beziehungsweise Kryotherapie
- mechanische Entfernung verhornter Anteile
- operative Verfahren
- Laserbehandlung
- andere dermatologische Therapieverfahren
Nicht jede Methode ist für jede Warze geeignet.
Die Behandlung sollte deshalb individuell ausgewählt werden.
Warum verschwinden Warzen manchmal von selbst?
Warzen können sich spontan zurückbilden.
Das Immunsystem kann die virusinfizierten Hautzellen erkennen und beseitigen. Wie lange eine Warze bestehen bleibt, lässt sich jedoch nicht zuverlässig vorhersagen.
Bei manchen Menschen verschwinden Warzen innerhalb relativ kurzer Zeit, bei anderen können sie über Jahre bestehen bleiben.
Warzen nicht selbst aufkratzen oder aufschneiden
Warzen sollten möglichst nicht aufgekratzt, aufgeschnitten oder anderweitig manipuliert werden.
Durch kleine Verletzungen können Viren auf andere Hautbereiche übertragen werden. Außerdem können Verletzungen zu Entzündungen führen.
Auch bei hartnäckigen Warzen ist es deshalb sinnvoll, die Behandlung mit einer dermatologischen Fachperson abzustimmen.
Ist jede verhornte Hautveränderung eine Warze?
Nein.
Eine verhornte oder erhabene Hautveränderung kann verschiedene Ursachen haben. Neben Warzen kommen beispielsweise andere gutartige Hautveränderungen infrage.
Auch Hautveränderungen, die einem Muttermal oder einer Warze ähneln, können in seltenen Fällen einer weiterführenden Untersuchung bedürfen.
Deshalb sollte eine unklare, neu entstandene oder sich verändernde Hautveränderung dermatologisch beurteilt werden.
Warzen bei Kindern
Warzen treten bei Kindern und Jugendlichen relativ häufig auf.
Da sich manche Warzen spontan zurückbilden, muss nicht immer sofort behandelt werden. Bei Schmerzen, schneller Ausbreitung, wiederholtem Auftreten oder Unsicherheit über die Diagnose kann eine dermatologische Untersuchung sinnvoll sein.
Auch die Frage, ob eine Behandlung notwendig ist oder zunächst abgewartet werden kann, sollte individuell entschieden werden.
Warum Warzen bei Dr. Elisabeth Zott untersuchen lassen?
Als Fachärztin für Dermatologie kann Dr. med. Elisabeth Zott zunächst beurteilen, ob es sich tatsächlich um eine Warze handelt und welche Behandlung im jeweiligen Fall sinnvoll ist.
Denn eine Hautveränderung sollte nicht allein aufgrund ihres Aussehens als Warze bezeichnet werden.
Im Mittelpunkt steht deshalb zunächst die sichere dermatologische Diagnose.
Anschließend kann gemeinsam entschieden werden, ob eine Behandlung notwendig ist und welches Verfahren geeignet erscheint.
Häufige Fragen zu Warzen
Sind Warzen gefährlich?
Die meisten viralen Warzen sind gutartig. Bei einer ungewöhnlichen oder unklaren Hautveränderung sollte jedoch zunächst eine dermatologische Diagnose gestellt werden.
Können Warzen von alleine verschwinden?
Ja. Das Immunsystem kann Warzen in vielen Fällen selbstständig zurückbilden. Wie lange dies dauert, ist individuell unterschiedlich.
Wie kann man Warzen behandeln?
Je nach Warzenart und Hautstelle können unterschiedliche Verfahren eingesetzt werden, beispielsweise keratolytische Behandlungen, Kryotherapie oder andere dermatologische Verfahren.
Sind Warzen ansteckend?
Virale Warzen können durch direkten Kontakt und teilweise über gemeinsam genutzte Gegenstände oder Oberflächen übertragen werden.
Warum kommen Warzen immer wieder?
Auch nach erfolgreicher Behandlung können erneut Warzen auftreten. Das kann unter anderem daran liegen, dass das Virus in der Haut weiterhin vorhanden ist oder neue Hautbereiche infiziert werden.
Sollte man eine Warze selbst entfernen?
Von einem Aufschneiden oder Aufkratzen der Warze ist abzuraten. Dadurch können Verletzungen und eine Verbreitung der Viren entstehen.
Wann sollte ich mit einer Warze zum Hautarzt?
Eine Untersuchung ist insbesondere sinnvoll, wenn die Hautveränderung schmerzt, sich ausbreitet, sich verändert, wiederholt auftritt oder nicht sicher als Warze eingeordnet werden kann.
Dermatologische Untersuchung in München
Sie haben eine Hautveränderung, bei der Sie nicht sicher sind, ob es sich um eine Warze handelt?
In der Privatpraxis Meine Haut München kann die Veränderung fachärztlich beurteilt und gemeinsam besprochen werden, ob eine Behandlung sinnvoll ist.
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