Besenreiser sind kleine, meist rötliche, violette oder bläuliche Äderchen, die vor allem an den Beinen sichtbar werden. Sie sind häufig harmlos, können von Betroffenen jedoch als kosmetisch störend empfunden werden.
Eine Möglichkeit zur Behandlung bestimmter oberflächlicher Venen und Besenreiser ist die Venen-Sklerosierung, auch Verödung genannt.
Dabei wird ein geeignetes Verödungsmittel gezielt in die betroffene Vene eingebracht. Die Vene wird dadurch verschlossen und im weiteren Verlauf vom Körper abgebaut.
Ob eine Sklerosierung für Sie geeignet ist, hängt unter anderem von Art, Größe und Ausprägung der sichtbaren Venen ab.
Was sind Besenreiser?
Besenreiser sind sehr kleine, oberflächlich gelegene Blutgefäße, die durch die Haut sichtbar werden.
Sie können als:
- feine rote Äderchen,
- bläuliche Linien,
- verzweigte Gefäßstrukturen
- oder netzartige Zeichnungen
auftreten.
Besonders häufig befinden sie sich an den Oberschenkeln, Unterschenkeln oder im Bereich der Knie.
Besenreiser sind in den meisten Fällen medizinisch harmlos. Sie können jedoch gemeinsam mit anderen venösen Veränderungen auftreten.
Was bedeutet Venen-Sklerosierung?
Bei der Venen-Sklerosierung wird ein Sklerosierungsmittel in eine geeignete oberflächliche Vene injiziert.
Das Mittel führt zu einer kontrollierten Reaktion der Venenwand. Die behandelte Vene verschließt sich und wird anschließend vom Körper nach und nach abgebaut.
Das Ziel ist, die behandelte Vene dauerhaft aus dem sichtbaren Blutkreislauf auszuschalten.
Die Behandlung wird gezielt auf die vorhandenen Gefäße abgestimmt.
Für welche Venen ist eine Sklerosierung geeignet?
Die Sklerosierung eignet sich insbesondere für bestimmte kleinere oberflächliche Venen und Besenreiser.
Welche Behandlungsmethode sinnvoll ist, hängt unter anderem ab von:
- Durchmesser der Vene
- Lage und Verlauf
- Anzahl der betroffenen Gefäße
- Ausprägung der Venenerkrankung
- individuellen anatomischen Gegebenheiten
Nicht jede sichtbare Vene sollte mit einer Sklerosierung behandelt werden.
Deshalb steht am Anfang eine fachärztliche Untersuchung.
Wie läuft eine Venen-Sklerosierung ab?
Vor der Behandlung werden die sichtbaren Venen untersucht und beurteilt.
Anschließend wird das Sklerosierungsmittel mit einer sehr feinen Nadel gezielt in die entsprechenden Gefäße eingebracht.
Die behandelten Venen können sich zunächst verändern und anschließend im Laufe der Zeit zunehmend verblassen.
Je nach Ausprägung können mehrere Behandlungssitzungen notwendig sein.
Ist die Behandlung schmerzhaft?
Die Sklerosierung erfolgt mit sehr feinen Nadeln.
Beim Einstich kann ein kurzer Schmerz oder ein leichtes Brennen auftreten. Die individuelle Empfindlichkeit ist unterschiedlich.
Nach der Behandlung können vorübergehend Rötungen, kleine Schwellungen oder Blutergüsse auftreten.
Über mögliche Reaktionen und Risiken werden Sie vor der Behandlung individuell aufgeklärt.
Was passiert nach der Sklerosierung?
Nach einer Venen-Sklerosierung können die behandelten Gefäße zunächst noch sichtbar sein.
Der Körper benötigt Zeit, um die behandelten Venen abzubauen.
Das endgültige kosmetische Ergebnis entwickelt sich deshalb nicht unmittelbar nach der Behandlung.
Je nach Befund kann eine weitere Behandlung sinnvoll sein.
Die Empfehlungen für das Verhalten nach der Behandlung, insbesondere zu Bewegung, Kompression und Sonneneinstrahlung, werden individuell besprochen.
Wann ist eine Venenuntersuchung sinnvoll?
Nicht jede sichtbare Vene ist lediglich ein kosmetisches Problem.
Wenn zusätzlich Beschwerden wie:
- Schmerzen oder Spannungsgefühl
- Schwellungen
- schwere oder müde Beine
- nächtliche Beschwerden
- Hautveränderungen
- plötzlich neu auftretende Venenveränderungen
bestehen, sollte zunächst eine medizinische Abklärung erfolgen.
Bei entsprechenden Beschwerden kann eine weiterführende venöse Diagnostik notwendig sein.
Venen-Sklerosierung oder Laser?
Für die Behandlung sichtbarer Gefäße stehen unterschiedliche Verfahren zur Verfügung.
Welche Methode sinnvoll ist, hängt von der Art und Größe der Gefäße, ihrer Lage und den individuellen Voraussetzungen ab.
Eine Sklerosierung kann insbesondere bei bestimmten oberflächlichen Venen und Besenreisern geeignet sein.
Laser- oder lichtbasierte Verfahren können bei anderen Gefäßveränderungen infrage kommen.
Deshalb sollte die Entscheidung nicht allein anhand eines einzelnen Verfahrens getroffen werden.
Warum Venen-Sklerosierung bei Dr. Elisabeth Zott?
Als Fachärztin für Dermatologie beurteilt Dr. med. Elisabeth Zott zunächst die sichtbaren Gefäßveränderungen und deren individuelle Ausprägung.
Im Mittelpunkt steht die Frage, welches Verfahren für die vorhandenen Gefäße geeignet ist.
Bei einer Sklerosierung werden die betroffenen Gefäße gezielt behandelt.
Dabei geht es nicht darum, möglichst viele sichtbare Venen zu behandeln, sondern ein möglichst stimmiges und natürliches Ergebnis zu erreichen.
Häufige Fragen zur Venen-Sklerosierung
Was ist eine Venen-Sklerosierung?
Bei der Venen-Sklerosierung wird ein Verödungsmittel in eine geeignete oberflächliche Vene eingebracht. Die behandelte Vene verschließt sich und wird anschließend vom Körper abgebaut.
Kann man Besenreiser mit einer Sklerosierung entfernen?
Bestimmte Besenreiser können mit einer Sklerosierung behandelt werden. Ob das Verfahren geeignet ist, hängt von Art, Größe und Lage der Gefäße ab.
Wie schnell verschwinden Besenreiser nach der Behandlung?
Die behandelten Gefäße verschwinden nicht unmittelbar. Der Körper baut die verschlossenen Venen im Laufe der Zeit ab. Wie lange dieser Prozess dauert, ist individuell unterschiedlich.
Sind mehrere Behandlungen notwendig?
Je nach Anzahl und Ausprägung der sichtbaren Gefäße können mehrere Behandlungssitzungen erforderlich sein.
Ist eine Sklerosierung schmerzhaft?
Die Behandlung erfolgt mit sehr feinen Nadeln. Es können kurzzeitig ein Einstichschmerz oder ein leichtes Brennen auftreten.
Kann jede sichtbare Vene verödet werden?
Nein. Vor einer Behandlung sollte zunächst festgestellt werden, um welche Gefäße es sich handelt und ob eine Sklerosierung medizinisch sinnvoll ist.
Können Besenreiser wiederkommen?
Auch nach einer erfolgreichen Behandlung können im Laufe der Zeit neue Besenreiser entstehen. Die Behandlung bereits vorhandener Gefäße verhindert nicht grundsätzlich die Entstehung neuer Gefäße.
Besenreiser behandeln lassen in München
Sie empfinden Besenreiser oder sichtbare kleine Venen an den Beinen als störend?
In der Privatpraxis Meine Haut München kann zunächst beurteilt werden, welche Gefäßveränderungen vorliegen und ob eine Venen-Sklerosierung für Sie infrage kommt.
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